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                         Katamaran-Yacht VICTORIA

Erbauer: Rupert Weinberger

Länge: 0,95m

Maßstab: 1:20

Sonderfunktionen:

Bauart: Bausatz der Fa. KMB Kehrer Modellbau

                                 Original:

Die MS VICTORIA ist ein Nachbau einer Yacht der englischen Firma Prout.
Das Original ist eine Katamaran-Luxusyacht mit 20m Länge und einer Breite von  6,70m.
Die Yacht bietet dem Eigner Luxus in grosszügigen Kabinen, auf der Decksebene mit Innensteuerstand,Sonnendeck
und eleganten Salon, ausgestattet mit edelnsten Interieur gepaart mit freizügigem Raumangebot.
Für Fahrspass sorgen 2 MTU-Diesel mit je 1150 PS in Verbindung mit 2 VOSPER Jets.

Technische Daten der Original Katmaranyacht mit Jetantrieb
Länge: 20,90m
Breite: 06,60m
Tiefgang: 00,90m
 Gewicht: 26,00t.                                                                              
Motoren: 2x MAN Turbo-Diesel   
Antriebsleistung: 2x1100PS
Antrieb: 2x "VOS-POWER-Jets
Reisegeschwindigkeit. ca 32kn, Spitze ca 38kn.
 

                                  Modell:

Das Modell entstammt dem Hause KMB Kehrer Modellbau / Berlin und besteht als Materialsatz aus
Rumpf und Aufbau . Produktname bei KMB  "MANTA"
Als Geschenk meiner Werftchefin zu einem runden Geburtstag beinhaltete das Paket    
für mich sämtliche notwendigen Komponenten, wie 2 28er KehrerJets mit Rückfahrsystem nach KAMEWA,
dazupassende Servos, -halterungen und Anlenkungen  Fahrtenregler  70amp, 2 700/12V Motoren von
Johnson, Akku`s und diverse Kleinteile. Rumpf und Aufbau mussten etwas bearbeitet werden, damit sie genau
aufeinander passten.
Zum Einbau der Jets sowie deren Anlenkung ist es notwendig das Achterdeck aufzuschneiden.
Das Einkleben der Jets und der Einbau der Motoren in die  beiden Rümpfe erfordert auf Grund
der Enge einiges an Geduld, aber lässt sich mit der entsprechenden Sorgfalt gut bewältigen.
Die Halterungen für die Servos der Jetanlenkung und Rückfahrklappen sind sehr gut aufeinander
abgestimmt womit sie einem den Einbau doch sehr erleichtern. Gleiches gilt für die Jets
selber und die damit verbundene Motorhalterungen. In die Ansaugtunnel der Jets setzte ich
einige dünne Messingstäbe als Fanggitter für Blätter und anderes Grobes, was einem den Fahrspass
verderben und viel Arbeit machen kann.
Ausgerüstet mit der entsprechenden Elektronik und vollen Akku`s stand der 1. Probefahrt nichts im Wege.
Nicht nur der Sonnenschein bot Grund zur Freude. Die MANTA, so hiess sie zu dem Zeitpunkt noch, erfüllte
alle Erwartungen an Fahrbild und Geschwindigkeit.
Zurück in der Werft wurde der Rumpf schwarz, der Aufbau weiss lackiert, sowie begonnen das Achterdeck
mit Mahagoni zu beplanken.
Bei Recherchen im WWW stiess ich auf  das HYDROFOIL System zur Optimierung des Rumpfgeschwindigkeit
Übertragen auf das Modell ergibt sich ein stark verbessertes Fahrverhalten bei gleichzeitig erhöhter
Endgeschwindigkeit. Das etwas mühsame Schleifen und Anpassen der Tragflügel zwischen den beiden Rümpfen hatte sich gelohnt.
So ausgerüstet erwies sich der Hafen in Barth am Bodden als ideales Testgelände. Bei Windstärke 4 - 5
machte es richtig Spass dem Modell das Letzte abzuverlangen und sich in den hohen Wellen auszutoben
bis die Akku`s glühten.
Jedoch auch auf dem heimischen Gewässer bei moderaten Wetter und Fahrweise behält das Modell seine
Faszination.
Beim nun folgenden Ausbau des Aufbaus entschied ich mich auch für die endgültige Rumpffarbe, der Name
MS VICTORIA wurde festgelegt und im Achterdeck als Einlegearbeit verwircklicht.Sonnendeck und Treppen erhielt wieder Mahagonileisten als Bodenbelag. Die Türen zum Salon wurden verspiegelt,
die Decke über dem Achterdeck mit Spots bestückt. Die Reling wurde aus Messing geformt und mit Chromfarbe lackiert. Im Bereich des
Sonnendecks ist die Reling mit abgedunkelten Scheiben versehen, man will schliesslich in Ruhe Sonnenbaden!! 

Gutgekühlte Getränke aus der Bar und eine bequeme Sitzgarnitur erleichtern des Leben des Eigners.
Der Geräteträger erhielt div.Satcom-Antennen und eine normale Funkantenne, welche als Empfängerantenne ausgeführt ist.
Mit dem Abdunkeln der Fenster und Anbringen der Namenszüge von Schiffsnamen und Heimathafen  fand der Bau der MS VICTORIA sein Ende.

 

Das Modell bietet dem erfahrenen Modellbauer viel Raum für eigene Ideen in puncto Ausgestaltung. 
Im Wasser schnell, aber gut beherrschbar,(keine Rennzicke wie auch das Original nicht!) mit einem Fahrbild das jedes Auge erfreut
und doch mit dem Potential bei passenden Wetter mal "Die Sau rauszulassen.........."